News 2018

 

30 Jahre Treue: Feierstunde bei der E. Johannsen GmbH

Jubilar Detlef Kähler (Mitte) im Kreis seiner Kollegen. Zur Feierstunde kam auch Senior-Chef Peter Schulte.

Über Jahre, gar Jahrzehnte, im selben Betrieb zu arbeiten, ist heutzutage alles andere als selbstverständlich. Detlef Kähler beweist mit seinen 30 Jahren Firmentreue, dass es so etwas doch noch gibt. Für das ganze Team der E. Johannsen GmbH in Schleswig ein Grund mehr, ihrem Firmenurgestein herzlichen Dank und ehrlich gemeinte Glückwünsche auszusprechen. Am 15. Juni 2018 wurde das stattliche Jubiläum ihres Kollegen im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks gefeiert. Auch Seniorchef Peter Schulte ließ es sich nicht nehmen, Herrn Kähler persönlich zu gratulieren. Der bekam nicht nur zahlreiche anerkennende Beglückwünschungen, sondern auch zwei Urkunden überreicht. Eine von der Handwerkskammer und eine von der Innung für Sanitär-Heizung-Klima. Sichtlich erfreut verrät der Geehrte: „Nach so vielen Jahren sind Kollegen auch Freunde geworden und das gefällt mir sehr gut. Ich bin gerne hier und vor allem bei meinen Kunden“. Und auch die wissen genau, was sie an dem erfahrenen Mitarbeiter haben. Als Kundendienstmonteur hat er unzählige Ölkessel und Gasthermen gewartet, viele Störungen behoben und Reparaturen durchgeführt. Oft auch am späten Abend oder an Wochenenden und Feiertagen. Immer in seinem Service inklusive: ein offenes Ohr für die Kunden. „Viele verlangen schon am Telefon direkt nach Herrn Kähler“, weiß auch Chef Marc Peter Schulte.  „Es wird verdammt schwer, so einen wie Detlef zu ersetzten“, ist sich das ganze Team von E. Johannsen GmbH sicher. Aber bis zu seiner Rente ist es ja glücklicherweise noch etwas hin.


Blühende Aussichten: Ausbildung zum Baumschullehrer

Beim Veredeln ist viel Fingerspitzengefühl nötig.

Ein Meer aus Farben, wohin das Auge reicht. Im Sommer erstrahlen die Gärten in ihrer ganzen Pracht. Der Rasen steht im satten Grün, die Bäume spenden Schatten und die Blumen blühen. Vor allem die Rosen zeigen, was in ihnen steckt. Nicht zuletzt dank der Baum-und Rosenschule von Holger Clausen in Böklund. Auf rund 14 Hektar züchtet, vermehrt, kultiviert und verkauft der Fachbetrieb Obst- und Nadelbäume, Stauden und vor allem Rosen. 500 verschiedene Sorten hat Clausen in seinem Repertoire. Dass diese momentan so schön blühen, ist das Ergebnis monatelanger Arbeit. Denn jede einzelne Rose muss per Hand veredelt werden. Dabei wird einer Wildrose mithilfe eines kleinen Schnittes in den Stamm ein Auge einer Zuchtrose eingesetzt. Um die jungen Pflanzen nicht zu verletzten, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Nach einigen Monaten wird dann der ursprüngliche Wildrosenkopf abgetrennt und die bunte Rose kann wachsen. Dieser Prozess der Veredelung findet von Mitte Juli bis Ende August statt. „Wir haben hier gerade ziemlich viel zu tun“, verrät der Chef. Alleine auf dem Gelände der Böklunder Rosen-und Baumschule werden in diesem Sommer über 70.000 Rosen so veredelt. Jede Einzelne per Hand! Diese Pflanzen werden dann im Herbst 2019 verkauft.

Bringen die Rosen zur vollen Blüte: Holger Clausen und Azubi Lukas Feil

Einer, der bei dieser Sisyphusarbeit hilft, ist Lukas Feil. Er steckt in den letzten Wochen seiner Ausbildung zum Baumschullehrer. Dass er am Ende das schöne Ergebnis seiner Arbeit bewundern kann, motiviert den Azubi jeden Tag aufs Neue. „Ohne uns oder ohne die Baumschulen würde es viele Pflanzen, die wir kennen, schlichtweg nicht geben“, erklärt der 23-Jährige, der sich gute Chancen ausrechnet, nach seiner Ausbildung übernommen zu werden.  Die Fachrichtung Baumschule ist nur eine von insgesamt sieben Fachrichtungen, die unter den Beruf des Gärtners fallen. Ein angehender Baumschulgärtner lernt die verschiedenen Verfahren der Bodenbearbeitung und dessen Pflege, sowie die Gehölzvermehrung und die unterschiedlichen Veredelungstechniken kennen. Außerdem gehören die Vorbereitung der Pflanzen für den Verkauf und Transport sowie die Kundenberatung dazu. „Wer diesen Beruf erlernt, sollte gerne unter freiem Himmel arbeiten und sich körperlich betätigen“, erklärt Holger Clausen. In der Regel dauert die Ausbildung in der Fachsparte Baumschule drei Jahre. Wer sich für diese, im wahrsten Sinne des Wortes, schöne Ausbildung interessiert, kann sich noch spontan bei Holger Clausen unter 04623 - 1851 0 oder per Mail an info@baumschule-clausen.de melden.


Taarstedter Spätsommerfest - der Countdown läuft

Extrabreit schreibt seit 40 Jahren Erfolgsgeschichte. Am 8. September ist die Kultband in Taarstedt dabei! Foto: Johnny Hellstorm

Der Countdown läuft, das Angeliter Bier der Weltbrauerei Taarstedt ist längst angesetzt und die letzten Handgriffe werden getan. Am Sonnabend, 8. September steigt endlich das Mega-Open Air in Taarstedt. Schirmherr der Kultveranstaltung ist, seit der Geburtsstunde im Jahre 2012, Arne Eggert. Jedes Jahr steht gefühlt ganz Taarstedt vor der Bühne und feiert gemeinsam. Denn das Spätsommerfest auf dem Angeliter Dreiseithof ist ein Fest für jedermann. Ob Jung oder Alt, aus der Gemeinde oder von weit weg, alle sind willkommen. „Für 2018 haben wir uns wieder großartige und vor allem abwechslungsreiche Musik-Acts mit ins Boot geholt“, freut sich Eggert. Und das Line-up lässt so einiges erwarten. Bereits am Mittag öffnet das Spätsommerfest seine Tore. Den Bühnenauftakt übernehmen die Kids von „Kalylatis“ aus Schaalby, um 13 Uhr unterhält die Band „Liedgut“ mit ihren plattdeutschen Texten. Weiter geht es um 14:15 Uhr mit den Ska-Rhythmen der „Sheeps E Band“, und ab 15:45 bringt „U2 Revival“ erstklassigen Coverrock aus Tschechien auf die Bühne. Zwei Stunden später (etwa 17:45 Uhr) heizt die Kopenhagener Band „The Movement“ den Besuchern mit tanzbarem Punk ordentlich ein. Ab circa 19:15 Uhr kommen „The Wakes“ aus Glasgow mit ihrem Irish Folk auf die Bühne. Um etwa 20:45 Uhr dann starten die  Jungs von „Extrabreit“ ihren Flieger. Mit „Ivan Ivanovich and The Kreml Krauts“ geht es mit russischer Polka beschwingt weiter durch die Partynacht. Den Abschluss eines vollen Festivaltages machen dann bis tief in die Nacht DJ  Niels & Ayk - für alle, die dann noch stehen können. Für das leibliche Wohl, gemütliche Sitzgelegenheiten zum Klönschnack und ein Tagesprogramm für Kinder ist natürlich ebenfalls gesorgt.

Karten für 12 Euro (Kinder bis 15 Jahre frei) gibt es bei der Buchhandlung Liesegang in Schleswig, der Buchhandlung Schröder in Süderbrarup und der Brauerei in Taarstedt.


Tolk-Schau: Mit der neuen Feldbahn durch die Sommerferien

Der Tolk-Schau-Express bekommt Verstärkung. Foto: PR-Format

Ab sofort wartet die Tolk-Schau mit einer weiteren Neuerung auf: Eine eigens für den Familien-Freizeitpark angefertigte Feldbahn lädt ab sofort zu einer gemütlichen Entdeckungs-Tour auf dem Seeberg ein. Die Waggons, die an die fröhlich-grüne Zugmaschine angehängt werden, stammen noch aus der Dampfeisenbahn-Ära der Tolk-Schau. Für die rund 15-minütige Fahrt ist die alte Dampfeisenbahn-Strecke wieder aktiviert worden. Damit ist neben der Parkbahn und dem Tolk-Schau-Express die dritte Bahn für den Personentransport im Einsatz. Einstieg ist bei der Mini-Stadt der Kreishandwerkerschaft, der die Tolk Schau hier einen Platz zur Verfügung stellt. Die reizvolle Strecke führt durch das Damwildgehege und an der neuen Wildblumenwiese vorbei, die nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch ein Paradies für unsere Honigbienen ist.

Die neue Feldbahn fährt auf dem Seeberg. Foto: PTH-Medien

Mit Inbetriebnahme der Feldbahn wird der obere Teil des weitläufigen Parkgeländes um eine weitere Attraktion reicher. Denn auf dem Seeberg erwartet die Besucher nicht nur ein spektakulärer Ausblick über das Land, sondern auch viele andere Highlights wie die Kutschenausstellung oder die große Modelleisenbahn. Spannende Einblicke in die Welt von Schmetterlingen, Insekten und heimischen Vögeln gibt es in den Themenausstellungen. Zudem ist der Seeberg nicht nur ein Zuhause für die Bergziegen, die sich immer über Leckerlies freuen, sondern seit letztem Jahr auch Heimatstadt für Reptilien und Exoten, die im geräumigen Terrarium artgerechte Haltung und Zuwendung erfahren. Ein echter Hingucker für Nostalgiker ist das voll betriebsfähige Dampfkarussell. Das Panoramacafé bietet willkommene Gelegenheit zur Pause, bevor es per Sommerrodelbahn wieder hinunter ins Tal der Dinosaurier und zu weiteren Vergnügungen geht. Info: Zur Zeit fährt die neue Bahn ausschließlich in den schleswig-holsteinischen Sommerferien, täglich außer freitags.

© 2018 Kirsten Schultz

Urheberrechtlicher Hinweis: Dieser Text sowie alle zugehörigen Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Jedwede weitere Verwendung, auch ausschnittsweise, bedarf der schriftlichen Zustimmung der Rechteinhaberin.


Ulrike Schulte

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitglieder des Handel- und Gewerbevereins Südangeln,

in diesem Jahr hat uns der Monat Mai hier im nördlichen Schleswig-Holstein mit wunderschönem Wetter sehr verwöhnt. Wenn man die alte Bauernregel „Ist es Gründonnerstag draußen weiß, wird der Sommer richtig heiß“  zugrunde legt, dann haben wir einen tollen Sommer 2018 zu erwarten.  Dies würde bedeuten, dass auch die Handwerker im Bauhauptgewerbe – die ohnehin jetzt schon richtig viel zu tun haben -  wenig Ausfälle wegen Regen zu erwarten hätten. Die Tourismusbranche würde ebenfalls vom guten Wetter profitieren, Cafés und Biergärten hätten großen Zulauf, und auch die Landwirtschaft würde die Ernte gut und trocken einbringen können.

Die Handwerksbetriebe und alle Baunebengewerke haben wie schon in den Vorjahren wieder viele schöne Aufträge. Wo man auch hinschaut, überall wird gebaut oder saniert. Der Trend zu seniorengerechten Wohneinheiten nimmt zu, junge Familien planen Eigenheime, Stallungen werden zu Wohnraum ausgebaut, bestehende Wohnhäuser werden energetisch und / oder barrierefrei saniert.

Und immer noch ist die Nachfrage nach gutem Personal und nach Auszubildenden sehr groß. In der Industrie, im Handwerk, im Hotel- und Gaststättenbereich, in Kitas und in den Pflegeberufen fehlen Fachkräfte. Leider entschließen sich immer weniger junge Menschen,  z. B. einen handwerklichen Beruf zu erlernen oder in die Pflege zu gehen. Eigentlich ist dies nicht nachvollziehbar, denn das Handwerk boomt und es gibt überall  viel zu viele freie Stellen.

Bis zum Ausbildungsbeginn im August und September sind ja noch ein paar Wochen Zeit, vielleicht überlegt sich ein Schulabgänger oder eine Schulabgängerin ja doch noch, einen Ausbildungsberuf zu ergreifen, statt eine weiterführende Schule zu besuchen. Die Ausbildungsbetriebe freuen sich über jede Bewerbung.

Ich wünsche uns allen eine schöne und warme  sowie stau- und stressfreie Sommerzeit.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Schulte
Vorsitzende des HGV Südangeln e.V.


Taarstedter Spätsommerfest: Extrabreites Spaßprogramm

Der Dreiseithof bietet den idyllischen Rahmen für das Taarstedter Spätsommerfest

Am 09. September wird in Taarstedt wieder der Ausnahmezustand ausgerufen. Wenn sich der idyllische Dreiseithof der Familie Eggert zur Partylocation verwandelt und Kultbands wie Extrabreit die Bühne stürmen, bleiben die Mähdrescher in der Scheune und die heimische Küche kalt. Die Sause, die es bereits seit 2012 gibt, hat sich zu einem tollen Familienfest mit außergewöhnlichen Musikeinlagen unter freiem Himmel etabliert. Seit dem ersten Jahr ist Arne Eggert der Veranstalter des Events. „Für 2018 haben wir uns wieder großartige und vor allem abwechslungsreiche Musikacts auf den Hof geholt“, freut sich Eggert. Und das Line-up zeigt, dass der Veranstalter sich nicht hat lumpen lassen. Bereits am Mittag öffnet das Spätsommerfest seine Tore. Den musikalischen Auftakt übernimmt um 13 Uhr die Band „Liedgut“, die mit ihren plattdeutschen Texten die ideale Begleitung zum großen Tortenbüffet des Café Lindauhof bietet. Weiter geht es mit den Ska-Rhythmen der „Sheeps E Band“, gefolgt von tanzbarem Punk der Kopenhagener Band „The Movement“. Ab circa 18.30 Uhr kommt mit „U2 Revival“ erstklassiger Coverrock aus Tschechien auf die Bühne, bevor dann um 20.30 die Jungs von „Extrabreit“ dem Publikum einheizen und den Flieger abheben lassen. Mit „Ivan Ivanovich and The Kreml Krauts“ geht es mit russischer Polka beschwingt weiter durch die Partynacht, bevor „The Wakes“ aus Glasgow mit Irish Folk den Abschluss eines vollen Festivaltages machen. (Änderungen im Ablauf vorbehalten.

 

Auf dem Open Air heißt es: Party bei bester Livemusik bis in die Nacht.

Es ist der Mix aus vielseitigem Musikprogramm und geselligem Beisammensein, der die Besucher einen unvergesslichen Tag erleben lässt. Damit die Großen entspannt schwofen können, ist für ein buntes Kinderprogramm gesorgt. Jedes Jahr sehr beliebt sind die Mitmachaktionen rund um Kupfer- und Holzarbeiten. Unter fachmännischer Anleitung können die kleinen Rocker ihr handwerkliches Können unter Beweis stellen. Zum gemütlichen Plaudern mit Nachbarn, Freunden und Bekannten wird in diesem Jahr extra eine weitere Scheune ausgebaut. Aber nicht nur musikalisch gibt es Leckerbissen, auch kulinarisch wird einiges geboten. Pizza vom waschechten Pizzabäcker, Räucherfisch oder Leckeres vom Schwenkgrill sorgen für gefüllte Mägen und gute Stimmung. Rum & Co. bietet hochprozentigen Genuss, Kaffeespezialitäten machen munter und das frisch gebraute Angeliter Bier, das direkt auf dem Gelände der dort ansässigen Angeliter Weltbrauerei hergestellt wird, sorgt für die nötige Abkühlung der trockenen Kehlen. Für ausreichend Parkflächen ist gesorgt; wer möchte, kann auf der benachbarten Wiese auch wieder sein Zelt aufschlagen bzw. sein Wohnmobil abstellen und über Nacht bleiben.

Der Eintritt kostet 12 Euro pro Person, Kinder bis 15 Jahre zahlen nichts. Kartenvorverkauf: Buchhandlung Liesegang Schleswig, Buchhandlung Schröder Süderbrarup und Brauerei in Taarstedt.


Schrauben statt Schreiben: Die Ausbildung zur KFZ-Mechatronikerin macht auch Mädchen Spaß

Mit Begeisterung im Ford Holmer-Team: Finja Szczygiel und Ayad Al Nahar

Dafür, dass Frauen in handwerklichen Unternehmen durchaus eine gute Figur machen, gibt es im HGV-Südangeln eine ganze Reihe von Beispielen. Nicht wegzudenken aus der Ford-Werkstatt Hinrich Holmer in Böklund ist Geschäftsführerin Adelheid von Holdt. Seit 1966 ist sie in dem Familienunternehmen tätig. „Als ich anfing, war es noch nicht üblich, dass Frauen in der Werkstatt arbeiteten, immerhin habe ich dort ausgeholfen und mehrere Jahre ein Ford Rallye-Team  als Schrauber unterstützt.  Ich finde es klasse, wenn junge Frauen sich an den Beruf KFZ-Mechatronikerin heranwagen“, sagt sie. Und hat beste Erfahrungen gemacht: So schloss Gesellin Isabell Becker, die zurzeit im Mutterschutz ist, ihre Ausbildung als Innungsbeste ab. Und auch jetzt steht wieder eine junge Frau in der Werkstatt: Finja Szczygiel ist eine von drei Auszubildenden zum KFZ-Mechatroniker. „Ich dachte, ich wäre eher so der Bürotyp. Und dann war mir ganz kurzfristig ein Praktikumsplatz in einer Arztpraxis weggebrochen, sodass ich über einen Kontakt meines Vaters bei Ford Holmer einen Platz bekam. Ich war sofort begeistert von der Arbeit hier“, erinnert die junge Frau, die mittlerweile ihr erstes Lehrjahr absolviert. Damit, dass sie sich dabei die Finger schmutzig macht, hat sie keine Probleme, ebenso wenig mit der körperlichen Herausforderung. „Wenn Reifenwechselsaison ist, brauche ich auf jeden Fall nicht ins Fitnessstudio gehen“, lacht sie. Sie schätzt die Arbeit im Team, zu dem nach wie vor Altmeister Jeß Andresen und seit Juni 2016 Ayad Al Nahar aus Syrien gehören. „Um eine Lehre zu beginnen, müsste er sein Deutsch verbessern. Aber in der praktischen Arbeit zeichnet Ayad sich durch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit aus“, lobt KFZ-Meister Jürgen Holmer. Die Leidenschaft, mit der hier alle an die Arbeit gehen, begeistert auch die Kunden. Denn ganz gleich, ob Reparatur aller Automarken, Inspektion, TÜV oder Neuwagenkauf: Hier zählen persönlicher Service, eingehende Beratung, faire Preise und Qualität aus Meisterhand. Ein ständig wachsender Kundenstamm spricht für sich.

(Foto: Holmer)

Noch mehr Fahrspaß in der Tolk-Schau

Neuer Fahrspaß für die kleineren Gäste: Das Drachenschiff

Spielen, Toben, Lachen und natürlich Karussell fahren: Mit dem guten Wetter steht ein Besuch in der Tolk-Schau wieder ganz oben bei der Ausflugsplanung zahlreicher Familien. Ein Besuch in Deutschlands nördlichstem Freizeitpark begeistert Groß und Klein. Dabei sind es nicht nur die vielen Attraktionen, die den Charme des Parks ausmachen, sondern auch die Einbettung in die idyllische Landschaft Angelns. In den schön angelegten Grillhütten lässt sich entspannt Station machen, während die Kleinen nach Herzenslust auf den Spielgeräten toben, das Tal der Dinosaurier entdecken oder dem Hirschpark einen Besuch abstatten. Für beschleunigten Herzschlag sorgen Bootsrutsche und Schwingboot, rasant in die Kurven geht es in der Familien-Achterbahn oder auf der lang gestreckten Sommerrodelbahn. Gemütlichkeit ist bei der Kanalfahrt durch das Zwergenland angesagt und kleine Schatzsucher finden beim Buddeln im Sand so manchen Edelstein. Wer den Familien-Freizeit-Park das erste Mal erlebt, wird begeistert sein über die Vielfalt der Angebote. Aber auch, wer den Park regelmäßig besucht, darf sich auf spannende Neuerungen freuen. Denn Jahr für Jahr sorgt die Familie Petersen dafür, dass der Park noch schöner und noch vielfältiger wird. Dabei haben die Betreiber stets ein offenes Ohr für die Wünsche der Gäste, die teils ganz aus Hamburg und Dänemark anreisen, um in der Tolk-Schau einen tollen Tag zu erleben. So ist aus dem einstigen Märchenwald durch den kontinuierlichen Einsatz von drei Generationen heute ein Erlebnispark auf über 30 Hektar geworden. Gerade eingeweiht wurde das Drachenschiff, das gleich am Eingangsbereich neben Kometen und Floßfahrt zu einer mehrminütigen Schaukelreise lädt. Eine der ersten Besucherinnen, die die neue Attraktion ausprobierte, war die dreijährige Rosalie aus Hamburg, die besonders von dem grünen Drachen und seiner kleinen pinkfarbenen Freundin begeistert war. Der fünfjährige Levi, der mit seiner Familie aus Dollerup den Park besucht, fand vor allem das Kribbeln im Bauch cool. Noch bis zum 21. Oktober geht die Saison — und Besucher dürfen sich im Sommer auf eine weitere Neuerung freuen. Infos zu Öffnungszeiten und Preisen unter www.tolk-schau.de.

© 2018 Kirsten Schultz

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Spargelsilvester

Am Sonntag, 24. Juni feiert der Landgasthof Zum Langsee in Süderfahrenstedt mit einem großen Spargelbuffet das traditionelle Spargelsilvester. An diesem Tag ist die Spargelernte 2018 offiziell zu Ende.


Hauke Schmidt

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitglieder des Handel - und Gewerbevereins Südangeln,

nach einer langen Zeit mit viel Regen und zum Schluss auch noch einmal einer Menge Schnee geht dieser Winter zur Osterzeit nun allmählich seinem Ende entgegen. Die Osterferien bringen noch nicht die erhofften höheren Temperaturen, dennoch ist die Vorfreude auf die nun beginnende Garten- und Pflanzzeit bei allen groß, um die Überbleibsel der grauen Jahreszeit zu beseitigen. Bei wärmerem Wetter und Sonnenschein geht einem die Arbeit doch leichter von der Hand und auch die Freizeitgestaltung verlagert sich wieder mehr ins Freie.

Hierzu passt gut, dass allmählich auch wieder die Gastronomiebetriebe ihre Aktivitäten in den Außenbereich verlegen können und auch die Tolkschau wieder ihre Tore öffnet. Der Tourismus nimmt wieder spürbar zu und es herrscht überall ein reges Treiben. Dieses herrscht derzeit auch um die Schlei herum, auch wenn der Anlass mit der Verschmutzung durch kleine Plastikteilchen ein eher bedenklicher ist, und uns wieder einmal vor Augen führt, wie sensibel unsere Umwelt ist und wie sorgenfrei wir teilweise damit umgehen. Wir freuen uns gemeinsam auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr 2018 mit einer starken Konjunktur, in dem wir gemeinsam weiterhin vor neuen Herausforderungen und Entwicklungen stehen und vielleicht ja sogar wieder Fußball-Weltmeister werden.

Alle aktuellen Informationen zum HGV Südangeln finden Sie auch weiterhin auf unserer Homepage unter www.hgv-suedangeln.de. Neue Mitglieder sind im HGV Südangeln natürlich immer willkommen.

Freundliche Grüße
Hauke Schmidt, Kassenwart des HGV,
Firmenkundenberater der Schleswiger Volksbank eG


Ausgezeichnete Qualität: Medaillenregen für Baum- & Rosenschule Clausen auf der Bundesgartenschau 2017

Holger Clausen (Mitte) erhielt die Auszeichnungen von Dr. Gerald Fink (re.) Foto BdB-LV S-H, M. Wienert

Blühende Qualität, die begeistert: Längst gehören die Rosen der Baum- und Rosenschule Clausen aus Böklund zu den beliebten Ausstellungen auf den großen Gartenschauen der Republik. Immer wieder gelingt es, mit den ausgesuchten Pflanzen und deren überdurchschnittlicher Qualität zu überzeugen. Über einen ganz besonderen Erfolg durfte sich Holger Clausen anlässlich der Internationalen Gartenschau Berlin 2017 freuen: Für seine Ausstellungsbeiträge wurde er mit gleich 11 Medaillen bedacht. Die Ehrung wurde dem Inhaber des Böklunder Betriebes aus der Hand von Dr. Gerald Fink vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt in Schleswig-Holstein überreicht. Eine Erfolgsgeschichte, die gerne fortgeschrieben werden soll. „Wir haben schon im Herbst 2017 Rosen aus der betriebseigenen Kultur auf dem zukünftigen Bundesgartenschau Gelände 2019 in Heilbronn gepflanzt“, verrät Holger Clausen.

Wer jetzt rückschneidet, darf sich auf sommerliche Staudenpracht freuen.

Damit auch Hobbygärtner im Sommer viel Freude an ihren Rosen haben, rät Holger Clausen jetzt zum kräftigen Erziehungsschnitt an modernen Rosen. Der Rückschnitt sollte mit einer ausgewogenen Düngung verbunden werden. „So wird für einen starken Durchtrieb gesorgt, der mit schönen Blüten im Sommer abschließt“, weiß der Fachmann. Auch Stauden sollten jetzt von trockenen Pflanzenteilen befreit und zurückgeschnitten werden. Chinaschilf darf gerne bodeneben zurückgeschnitten werden, Pampasgras hingegen sollte nur sehr verhalten bis gar nicht geschnitten werden. Das späte Frühjahr ist auch Pflanzzeit für Hecken oder Obstbäume, denn jetzt sind die Böden noch feucht. Übrigens: Noch bis Anfang Mai findet der Verkauf der wurzelnackten Rosen statt. „Die Wurzelware kann jetzt noch ideal eingesetzt werden und ist eine günstige Alternative zu den Topfpflanzen“, lautet der Spartipp von Holger Clausen.


Vielfalt und Kollegialität — die Ausbildung zum Dachdecker hat viel zu bieten

Malte Benckwitz und Finn Hildebrandt schätzen ihre Ausbildung.

„Ich würde mich wieder für eine Lehre zum Dachdecker entscheiden“, sagt Finn Hildebrandt, Auszubildender im dritten Lehrjahr bei der Firma Roof-Tec. Im Sommer steht für ihn bereits die Gesellenprüfung an. Und auch Malte Benckwitz findet nach knapp zwei Jahren lobende Worte für die Ausbildung. „Am Ende weiß man, dass man ein richtiges Handwerk beherrscht“, erklärt er. Außerdem schätzt er die Arbeit an der frischen Luft und die abwechslungsreichen Aufgaben. Damit benennt er zwei Kernpunkte der Tätigkeit des Dachdeckers, genauer gesagt des Dach-, Wand– und Abdichtungstechnikers, wie die Fachrichtung des Berufsbildes korrekt lautet. Schon die Materialkunde beinhaltet verschiedenste Stoffe von Holz, Beton, Schiefer über PVC, Bitumen bis zu Metall. Die handwerklichen Tätigkeiten reichen vom Herstellen von Holzkonstruktionen über Löten und Schweißen bis zum geradlinigen Eindecken mit Dachziegeln und Dachsteinen oder dem Einbau von Wohnfenstern. „Unsere Projekte sind ganz unterschiedlich und reichen vom Bushäuschen über das Anlegen von Gründächern bis zum Schuldach. Wir teilen unsere Teams möglichst auf wechselnden Baustellen ein, sodass keine Eintönigkeit vorkommt“, sagt Firmenchef Arne Eggert. Kollegiale Atmosphäre und Teamgeist werden in dem Taarstedter Unternehmen groß geschrieben. Dafür sorgen regelmäßige Teamsitzungen und eine externe Supervision. Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehören eine gute Bezahlung vom ersten Lehrjahr an, kurze Anfahrtswege zu den Baustellen, Förderung beim Erwerb des Führerscheins und ausgezeichnete Berufsaussichten. Der Blockunterricht findet in Lübeck-Blankensee statt. Eine Besonderheit ist auch die Möglichkeit, im Rahmen eines Austausches ein anderes Unternehmen, zum Beispiel einen Schieferbetrieb an der Mosel, kennenzulernen. „Wir fördern unsere Auszubildenden und übernehmen sie sehr gerne“, betont Arne Eggert. Wer also Lust hat, zum 1. August diese abwechslungsreiche Ausbildung anzutreten, kann jetzt noch seine Bewerbung auf den Postweg bringen.

© 2018 Kirsten Schultz

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Ein strahlendes Lächeln für die Region: zahnmedizin im zentrum auf Expansionskurs

Das Ärzteteam von zahnmedizin im zentrum. / Foto: Lenz

An mittlerweile vier Standorten von Schleswig über Böklund und Süderbrarup bis nach Handewitt kümmert sich das Team von zahnmedizin im zentrum darum, dass jedes Lächeln noch schöner wird. 2016 übernahm das Schleswiger Zahnärzte-Team in Böklund eine von der Schließung aus Altersgründen bedrohte Praxis. Anfang 2017 erfolgte der Umzug in den Neubau in der Schleswiger Straße 5. Auf 450 Quadratmetern finden dort großzügige Behandlungs– und Beratungsräume sowie mehrere Prophylaxezimmer Platz. „Wir wollen der Ärzteflucht auf dem Land entgegenwirken, quasi die Lücken in der Region füllen“, erklärt Dr. Marc Bruhn, der in Böklund gemeinsam mit seinen Kollegen Partner für Zahngesundheit ist. Ein Konzept, das aufgeht und überzeugt: Seit dem vergangenen Jahr ist zahnmedizin im zentrum auch mit einem Standort in Handewitt vertreten. In der modernisierten und erweiterten Praxis sind die angestellten Zahnärzte Sandra Dobbrick und Jonas Frahm gemeinsam mit dem Schleswiger Ärzteteam für alle Patienten aus und um Flensburg da.

Gebündelte Kräfte: Fachkompetenz und kurze Wege

Seit Kurzem gehört auch Andrea Liebholz neben Bernhard Frank, Dr. Martin Frank, Dr. Kai Trenktrog und Dr. Marc Bruhn als fünfter Kopf der Gesellschaft an. Auch sie hatte mit ihrer renommierten Praxis in Süderbrarup die Folgen der Schließung diverser Praxen im Umfeld zu spüren bekommen: „Wir waren irgendwann an dem Punkt, an dem wir neuen Patienten keine Termine mehr anbieten konnten“, berichtet die Zahnärztin. Sie suchte deshalb nach einer Lösung aus der Misere und fand diese mit zahnmedizin im zentrum. Der Zusammenschluss schafft nicht nur Synergien im Verwaltungsbereich, sondern bringt auch für die Patienten spürbare Vorteile mit sich. „Jeder der Kollegen hat sein Spezialgebiet und wir pflegen einen intensiven Austausch. Von dieser Bereicherung profitieren alle“, ist Andrea Liebholz überzeugt. So stehen allen Patienten die moderne Diagnostik, Implantologie und Prophylaxe zur Verfügung. Und auch in Süderbrarup selbst wird das Angebot erweitert: Die Praxisfläche dort wird deutlich vergrößert und mit Kollegin Pia Wächtler personell verstärkt, sodass auch die Öffnungszeiten verlängert werden können.

Noch mehr Grund zum Lächeln: fachzahnärztliche Kieferorthopädie bei ziz

Ein schönes Lächeln zeichnet sich nicht nur durch gesunde, sondern auch durch gerade Zähne aus. Seit Februar 2018 verfügt zahnmedizin im zentrum über eine eigene fachzahnärztliche Abteilung für Kieferorthopädie. Der große Vorteil für die Patienten liegt auch hier in den kurzen Wegen. In direkter Kommunikation mit den Fachbereichen kann umfassend und frühzeitig beraten und die richtige Behandlung geplant und durchgeführt werden. So werden Zahnfehlstellungen im besten Fall früh verhindert oder nachträglich korrigiert. Die meisten Therapien finden zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr statt. Doch auch im Erwachsenenalter kann eine kieferorthopädische Behandlung Sinn machen. So zum Beispiel als Vorbehandlung für geplante Prothesen. Denn die richtige Stellung von Kiefer und Zähnen bildet die statische Grundvoraussetzung für die Funktionalität beim Kauen, Atmen oder Bewegungen der Zunge.

Auf einen Blick:

zahnmedizin im zentrum
Stadtweg 53-55, Schleswig
Telefon: 046 21 / 991 20
Mo-Fr 7.30-19.30 Uhr
Sa und So 9-12.30 Uhr

zahnmedizin im zentrum
Schleswiger Straße 5, 24860 Böklund
Telefon: 046 23 / 15 25
Mo-Fr 7.30-19.30 Uhr

zahnmedizin im zentrum
Wiesharder Markt 20, 24983 Handewitt
Telefon: 046 08 / 97 13 48
Mo, Di u. Do 8- 12 und 15-18 Uhr
Mi und Fr 8-12 Uhr

zahnmedizin im zentrum
Holmer Straße 11
24392 Süderbrarup
Telefon: 04641 / 9879141
Mo-Fr 7.30-19.30 Uhr (ab 1.4.2018)

www.deine-zahnarztpraxis.de


Gute Gesellenprüfung nach verkürzter Lehrzeit

Max Kulling absolvierte die Gesellenprüfung mit Erfolg.

Freude im Baugeschäft Bernd Oldsen: Am 22. Februar hat Max Kulling seine Gesellenprüfung zum Maurer mit gutem Ergebnis bestanden. „Wir gratulieren Max Kulling zu seinem Erfolg und freuen uns, dass wir ihn als Gesellen übernehmen können“, so Bernd Oldsen. Aufgrund seiner guten Leistungen hatte Max Kulling seine Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen können. So zielstrebig der junge Mann aus Twedt sich bereits während seiner Lehrzeit zeigte, so klar sind seine weiteren Pläne: Zunächst möchte der Junggeselle weitere praktische Erfahrung sammeln, um dann ein Studium mit dem Ziel Berufsschullehrer zu beginnen. „Es macht mir einfach Spaß, mein Wissen weiter zu geben“, sagt er.


Steuerberater-Tipps von Weitkamp, Hirsch & Kollegen

Kassennachschau ab 2018

Die Finanzverwaltung hat ab 01.01.2018 die Möglichkeit einer Kassennachschau. Zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Aufzeichnung und Buchung von Kasseneinnahmen und Kassenausgaben können Finanzbeamte - ohne vorherige Ankündigung, außerhalb einer Außenprüfung und während der üblichen Geschäfts- und Arbeitszeiten Geschäftsgrundstücke und Geschäftsräume von Steuerpflichtigen betreten, um Sachverhalte festzustellen, die für die Besteuerung erheblich sein können. Der Steuerpflichtige hat auf Verlangen Aufzeichnungen, Bücher sowie die für Kassenführung erheblichen sonstigen Organisationsunterlagen vorzulegen. Hierbei ist noch einmal auf die Verfahrensdokumentation hinzuweisen, diese soll bestehen aus einer allgemeinen Beschreibung, einer Anwender-, einer technischen System- und einer Betriebsdokumentation. Sollten diese Sachen nicht vorliegen, kann es zur Verwerfung der Buchführung kommen und zu erheblichen Hinzuschätzungen.

Höhere Wertgrenzen bei geringwertigen Wirtschaftsgütern

Ab 01.01.2018 gelten bei der Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter (GWG´s) höhere Wertgrenzen. Die Wertgrenze ist von 410,00 Euro auf 800,00 Euro erhöht worden. Der Betrag von 800,00 Euro ist ein Nettobetrag (ohne Umsatzsteuer).

Höhe der Nachzahlungszinsen verfassungswidrig?

Seit der anhaltenden Niedrigzinsphase werden die Finanzgerichte immer wieder mit der Frage beschäftigt, ob die Höhe des gesetzlichen Zinssatzes von 6% im Jahr für Steuernachzahlungen verfassungswidrig ist. Diesbezüglich ist ein Verfahren bei dem Bundesfinanzhof in München anhängig. Insoweit sollte gegen den hohen Nachzahlungszins Einspruch eingelegt werden.

(Foto: ALDO)

Schöne Bescherung bei der Schleswiger Tafel: Baugeschäft Bernd Oldsen beschert warme Kinderfüße

Bauunternehmer Bernd Oldsen sorgte für leuchtende Augen bei der Schleswiger Tafel.

Die Freude bei Cathérine Matzen und Christa Spruner von Mertz war groß, als Bernd Oldsen im November letzten Jahres die Nachricht überbrachte, dass er ein Geschenk für die Schleswiger Tafel plante. „Wir versorgen als Einrichtung unter Trägerschaft der Johanniter–Unfallhilfe e.V. rund 600 Familien aus Schleswig und dem Umland. Wir sind über jede Spende absolut glücklich und freuen uns über die Wertschätzung und Unterstützung unserer Arbeit“, versichern die beiden Tafelleiterinnen. Die Übergabe des symbolischen Schecks über 500 Euro am 13. Dezember sorgte für leuchtende Augen nicht nur bei den Beschenkten, sondern auch beim Spender selbst. „Wir veranstalten jedes Jahr am ersten Freitag im Dezember ein Punschtrinken mit einem kleinen Weihnachtsbaumverkauf. Der gesamte Verkaufserlös wird dann gespendet “, erzählt Bernd Oldsen. In diesem Jahr hat der Taarstedter Bauunternehmer die Schleswiger Tafel als Begünstigte ausgewählt und die Summe großzügig aufgestockt. „Wenn man einmal bei der Lebensmittelausgabe zugesehen hat, wird man deutlich daran erinnert, dass es nicht allen Menschen so gut geht, wie einem selbst. Mit dieser Spende kann ich ein Stück meines Glücks weitergeben“ sagt der Maurermeister, der gleich noch ein paar Tannenbäume im Gepäck hatte, um sie weiter zu verschenken. Über die Verwendung des Geldes mussten die beiden Tafelleiterinnen nicht lange nachdenken: „Wir werden damit unsere Kinderschuh-Aktion im kommenden Herbst unterstützen“, waren sie sich schnell einig, sodass wieder ein paar Kinder mehr gewiss sein dürfen, im kommenden Winter nicht mit kaputten Schuhen und kalten Füßen durch Matsch und Schnee laufen zu müssen.

© 2017 Kirsten Schultz

Urheberrechtlicher Hinweis: Dieser Text sowie alle zugehörigen Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Jedwede weitere Verwendung, auch ausschnittsweise, bedarf der schriftlichen Zustimmung der Rechteinhaberin.


Stein auf Stein: Karriere aufbauen mit einer Ausbildung zum Maurer

Schaffen solide Fundamente: Bauunternehmer Bernd Oldsen und sein Auszubildender Finn Kuhrt.

Am 22. Februar heißt es „Daumen drücken“ im Baugeschäft Oldsen. Denn dann legt Max Kulling aus Twedt seine praktische Gesellen-Prüfung zum „Spezialfacharbeiter Maurer“ ab. Der Auszubildende ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich die Lehrzeit aufgrund guter Leistungen von drei auf zweieinhalb Jahre verkürzen lässt. „Wir rechnen mit einem sehr guten Abschneiden“, prophezeit Bernd Oldsen nicht ohne Stolz. Insgesamt fünf Auszubildende sind zurzeit in dem Taarstedter Unternehmen beschäftigt, zwei davon erlernen das Maurerhandwerk. „Der Mauerer schafft die Basis auf dem Bau“, betont Bernd Oldsen. Und genau das ist auch der Punkt, der Finn Kuhrt am meisten begeistert: „Ich habe die Entstehung eines Hauses von Anfang bis Ende begleitet“, freut sich der Auszubildende im zweiten Lehrjahr. Die abwechslungsreichen Tätigkeiten reichen vom Gießen von Betonsohlen und Fundamenten über das Erstellen von Innenmauerwerk oder Verblendmauerwerk bis hin zu Innen– und Außenputz. Dabei wird mit verschiedensten Materialien gearbeitet. Ein Spezialgebiet der Taarstedter ist das ökologische Bauen mit natürlichen Dämmstoffen und Lehm– oder Kalkputzen. Neben der Begeisterung für die handwerkliche Tätigkeit sollte der angehende Maurer das Arbeiten an der frischen Luft schätzen, ebenso wie die Arbeit im Team.“Wir sind im Maurer-Team meistens zu zweit oder zu dritt auf der Baustelle“, erklärt Bernd Oldsen. Ob als Vorarbeiter, Polier oder Meister— wer eine Ausbildung zum Maurer macht, setzt nicht nur auf der Baustelle den Grundstein, sondern schafft auch ein solides Fundament für das eigene Leben. Denn die Berufsaussichten nach der abgeschlossenen Lehre sind aufgrund der guten Auftragslage im Handwerk ausgezeichnet. Durch diverse Vereinfachungen und Verbesserungen wie kleinere Gebinde und Hebevorrichtungen oder Staubschutz ist der Beruf des Maurers wesentlich gesundheitsschonender geworden. Wer sich für die Ausbildung zum Spezialfacharbeiter Maurer bewerben möchte, sollte dieses möglichst früh, am besten schon mit dem vorletzten Abschlusszeugnis, tun. Empfehlenswert ist auch immer der Einstieg über ein Praktikum. „Gerne also in diesem Sommer schon für einen Ausbildungsbeginn im August 2019 bewerben“, rät Bernd Oldsen. Ausnahmsweise ist aufgrund der vorgezogenen Prüfung von Max Kulling auch in diesem Jahr noch ein Ausbildungsplatz frei. Bewerbungen bitte direkt per Mail an b.oldsen@bau-oldsen.de

© 2018 Kirsten Schultz

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Top ausgebildet: gleich vier Jung-Gesellen in den Familienbetrieben E. Johannsen GmbH – Peter Schulte

Freude über vier Jung-Gesellen bei den Familienbetrieben E. Johannsen GmbH – Peter Schulte

Gleich vierfachen Grund zur Freude gibt es bei den Firmen Peter Schulte und E. Johannsen in Böklund und Schleswig. Denn gleich vier Auszubildende der beiden zusammengehörenden Betriebe für Sanitär, Heizung und Klima bestanden ihre Gesellenprüfung. Die feierliche Freisprechung erfolgte im Gasthaus Schlei-Liesel in Güby. Mit den drei Hammerschlägen und den Worten „Ehrbarkeit, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit“ überreichte Obermeister Tim Schulte die Gesellenbriefe.

„Wir sind sehr stolz auf die Leistung unserer Auszubildenden“, betonte Senior Peter Schulte mit einem strahlenden Lächeln. Einer der frischgebackenen Gesellen ist Malte Teutsch. Er hatte bereits eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann abgeschlossen und verfügte über eine mehrjährige Berufserfahrung im Heizungs- und Sanitärgroßhandel. „Ich wollte statt meiner Bürotätigkeit lieber etwas Handwerkliches machen“, begründet er seine doppelte Ausbildung. Eine gute Entscheidung. Denn so konnte er nach einer verkürzten Lehrzeit eine sehr erfolgreiche Prüfung ablegen und wird künftig als Anlagenmechaniker-Geselle übernommen und im Kundendienst arbeiten. Andere Pläne hat Karsten Lange, der bereits über eine Ausbildung zum Elektriker und Erfahrung als Zeitsoldat verfügte. Nun hat auch er nach 2,5 Jahren sehr erfolgreich die Ausbildung zum Anlagenmechaniker abgeschlossen. Darüber dürften sich ganz besonders seine Eltern freuen. Denn ab Februar 2018 wechselt Karsten Lange nun in den elterlichen Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern und plant, ab September 2018 die Meisterschule zu besuchen. Pierre Grätz hingegen kam direkt nach der Schule in den Ausbildungsbetrieb und möchte nun zur Bundeswehr. „Er hat sehr jung bei uns angefangen, aber nach kurzer Zeit entsprechenden Biss und Ehrgeiz entwickelt, sodass auch er einen guten Abschluss hinlegen konnte“, erzählt Juniorchef Marc Peter Schulte.

Stolz kann auch Jaime Hernandez Rosón auf seinen Abschluss sein. Vor vier Jahren war er nach Schleswig gekommen, um im Rahmen des von der Bundesagentur  für Arbeit initiierten Projektes "Job of my life" das „Wagnis Deutschland“ anzutreten. Bei Heizung und Sanitär Peter Schulte bzw. in der Schleswiger Firma E. Johannsen fand er einen geeigneten Ausbildungsplatz und auch die Betreuung, die es ihm ermöglichte, seinen Weg zu gehen. „Er hatte zunächst sprachliche Probleme, war eher zurückhaltend und sehr still, aber sehr wissbegierig und lernwillig. Zunächst wohnte er in einer 3-er WG  mit spanischen Kollegen, die allerdings  im 1. Jahr die Ausbildung abgebrochen haben. Nach einem Jahr bezog Jaime dann eine eigene kleine Wohnung. Seit er nicht mehr so viel Gelegenheit hatte, spanisch zu sprechen, hat sich sein Deutsch sehr verbessert“, lobt Ulrike Schulte. Mit seinen gut dreißig Jahren bringt er genügend Lebenserfahrung mit, um zu wissen, worauf es ankommt. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind ihm wichtig - ebenso wie das Bestreben, möglichst viel zu lernen. Trotz der Sprachbarrieren hat Jaime einen der besten Abschlüsse. „Aus ihm ist der ideale Baustellenhandwerker geworden“, sagt Ausbilder Marc Peter Schulte und freut sich, dass Jaime in Deutschland und im Unternehmen bleiben wird.